Franziska Baur

Dramaturgin und Übersetzerin. Aufgewachsen in Süddeutschland und Nairobi, studierte sie in Konstanz, Lyon und Paris. 
Sie war Dramaturgieassistentin am Schauspiel Stuttgart. In Paris lebend bewegt sie sich an der Schnittschnelle zwischen Theater, Lyrik und Übersetzung. Sie arbeitet u.a. mit dem Collectif Aubervilliers und Alain Françon. 2019 und 2020 erhielt sie den Übersetzerpreis des Festival Primeurs.

Annette Bühler-Dietrich

ist außerplanmäßige Professorin für Neuere deutsche Literatur und Theaterwissenschaft an der Universität Stuttgart. Von 2014 bis 2018 war sie DAAD-Lektorin an der Université Joseph Ki-Zerbo, Ouagadougou, Burkina Faso. Sie übersetzt u.a. Aristide Tarnagda, Penda Diouf, Raharimanana, Sèdjro Houansou und Hakim Bah. Zahlreiche Publikationen zum frankophonen afrikanischen Theater und zum deutschsprachigen Theater, darunter „Formen des Miteinanders im frankophonen afrikanischen Theater“. In: Interculture-Journal. Zeitschrift für interkulturelle Studien. Schwerpunkt Afrika. Hg. Ibrahima Diagne und Christoph Vatter. 18/32 (2019): 179-198. www.interculture-journal.com/..377 sowie Le CITO – un maillon fort du théâtre au Burkina Faso. 20 ans de créativité et de résistance.Ouagadougou : Œil Collection, 2017. Gerade arbeitet sie mit einer Förderung des DÜF an der Übersetzung von Raharimanans Roman Revenir(2018), die bei Noack &Block erscheinen wird.  

Dorothea Lautenschläger

1990 in Südhessen geboren, studierte Theaterwissenschaft und Soziologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Regie an der HfMDK Frankfurt am Main und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Diverse Regieassistenzen am Staatstheater Wiesbaden, Stadttheater Münster und in der Freien Szene in Hamburg. Aktuell arbeitet sie außerdem als Produktionsleiterin bei dem Podcast "Über Übersetzen", drama panorama eV. und weiteren Projekten im Bereich der Theaterübersetzung.

Mehdi Moradpour

Autor, Gerichts- und Community-Dolmetscher sowie Übersetzer für Persisch (Farsi & Dari) und Spanisch. Nach einem technischen Studium im Iran studierte er ab 2004 Hispanistik, Informatik, Soziologie, Amerikanistik und Arabistik in Leipzig und Havanna sowie ab 2014 Szenisches Schreiben in Graz. Währenddessen war er in verschiedenen Funktionen in freien Theatergruppen tätig und schrieb journalistische Beiträge über Kultur und Theater. Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet und übersetzt. Zusammenarbeiten u.a. mit der Deutschen Oper Berlin, Maxim Gorki Theater, Theater Konstanz, Schauspielhaus Wien, Wiener Festwochen, Grips Theater und Theater Bremen. Seit der Spielzeit 2020/21 gehört er als Dramaturg zum Künstlerischen Leitungsteam der Kammerspiele.

Mira Lina Simon

studierte Theaterwissenschaft, Romanistik und Neuere Deutsche Literatur und arbeitete von 2013-2019 als Produzentin und im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der darstellenden Kunst und Literatur. 2019 nahm sie u.a. an der Werkstatt Theater Transfert teil. 2020 war sie Stipendiatin des Goldschmidt-Programms und der Berliner Übersetzerwerkstatt. Sie übersetzt Prosa, Lyrik und Dramatik.

Frank Weigand

Geboren 1973 in Stuttgart, Studium der Romanistik, Philosophie und Komparatistik in Mainz und Dijon, lebt als freiberuflicher Kulturjournalist und Übersetzer in Berlin. Er interessiert sich vor allem für kollaborative Übersetzungsprozesse und den machtpolitischen Aspekt sprachlicher und kultureller Übertragung. In diesem Zusammenhang leitet er regelmäßig Übersetzer*innenworkshops in Deutschland, Frankreich und Kanada (FU Berlin, UdK Berlin, LMU München, Festival d'Avignon, La Mousson d'été, École Nationale de Théâtre du Canada, Deutscher Übersetzerfonds etc.). Bislang hat er rund 140 Theaterstücke hauptsächlich französischer und frankophoner Dramatiker, mehrere Romane sowie Sachbücher aus den Bereichen Soziologie, Philosophie und Performancetheorie ins Deutsche übertragen. Außerdem übersetzt er Theatertexte aus dem Englischen, sowie im Tandem mit muttersprachlichen Kolleg:innen auch aus dem Rumänischen und Hebräischen. Seit 2011 gibt er gemeinsam mit der Regisseurin Leyla-Claire Rabih die Theateranthologie „SCÈNE - neue französische Theaterstücke“ im Verlag Theater der Zeit heraus. Als Kulturjournalist ist er für Medien wie Die Deutsche Bühne, Tanz, Theater der Zeit, taz, Die Welt, Berliner Morgenpost tätig und war Mitglied der Jurys des Haupstadtkulturfonds, der Spielstättenförderung und der spartenoffenen Förderung (City Tax) der Stadt Berlin.

Sabine Westermaier

1971 in München geboren, studierte von 1992 bis 1998 Theaterwissenschaft und audiovisuelle Medien, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Pädagogik an der FAU Erlangen-Nürnberg. Von 1999 bis 2004 war sie Dramaturgin am Theaterhaus Jena, ab 2002 in leitender Funktion zusammen mit Claudia Bauer und Reinald Grebe. Von 2005 bis 2009 war sie als Dramaturgin am Staatstheater Stuttgart engagiert, von 2009 bis 2017 arbeitete sie als Lektorin bei henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin. 

Ela zum Winkel

Theater- und Filmschauspielerin, Regisseurin und Übersetzerin. Sie ist Absolventin der Schauspielschule Cours Florent und studierte Übersetzen und Dolmetschen an der Universität Wien. Zweisprachig aufgewachsen, ist sie heute in Frankreich, Deutschland und Österreich tätig. Sie nahm 2019 an der deutsch-französischen Übersetzungswerkstatt Theater-Transfer teil und war 2021 Stipendiatin des Goldschmidt-Programms.

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