Kossi Efoui | Foto: Anna WarumEin Student auf der Flucht vor einem repressiven Regime: Während er auf seinen Schleuser wartet, lässt er die Erfahrungen von Willkür revue passieren, die ihn zur Flucht bewegt haben. Ein Moment höchsten Anspannung, innigster Hoffnung und offenem Ausgang. Die Bühnenadaption dieses Romans, der eine ferne, vom Krieg verwüstete Welt schildert, thematisiert auf sehr körperliche Weise den Zusammenbruch alltäglicher Orientierungspunkte. So betritt in der Regie des Autor-Performers Kossi Efoui selbst ein Tänzer als zusätzlicher Körper die Bühne. Efoui, der in Togo geboren wurde und in den 80er Jahren nach Frankreich ins Exil ging, teilt hier seine Erfahrungen mit der Diktatur – und mit seinem Überleben. In Kooperation mit dem Käte Hamburger Kolleg CURE. Im Auftrag des Saarländischen Staatstheaters übersetzt.